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Digital integrierte Supply Chain als Wettbewerbsvorteil

Um im globalen Wettbewerb zu bestehen ist Schnelligkeit und Transparenz in der Supply Chain ein zentraler Faktor für ein Unternehmen. Und um dies zu erreichen ist es notwendig die logistischen Partner optimal in die Prozesse zu integrieren.

Dynamics 365 Supply Chain Management bietet Ihnen die Möglichkeit der Einbindung und Verwaltung von logistischen Partnern. Hierzu können Sie Spediteure anlegen und ihre jeweiligen zugehörigen Spezifika (z. B. Dienstleistungen) einrichten.

Einrichtung von Spediteuren

Folgende Möglichkeiten stehen Ihnen dabei u. a. zur Verfügung:

  • Gebühren und Zuschläge:
    Spediteure erheben neben der normalen Frachtrate ggf. unterschiedliche Gebühren / Zuschläge. Da diese Auswirkungen auf die gesamte Fracht haben, ist es wichtig hier den Überblick zu behalten.
  • Einschränkungen hinsichtlich Artikel oder Lieferung:
    Aufgrund der Leistungsportfolios des logistischen Partners kann es notwendig sein, bestimmte Einschränkungen bei Artikeln oder Lieferungen zu definieren.
  • Typ der Transportausschreibung:
    Für die Durchführung von Transportausschreibungen kann definiert werden ob diese manuell oder per EDI erfolgen sollen.
  • Nachverfolgungs-URL:
    Damit kann die Grundlage für eine direkte Anbindung des logistischen Partners geschaffen werden.
  • Kreditorenkonto:
    Sie können Ihren logistischen Partner auch direkt mit seinem entsprechenden Kreditorenkonto verknüpfen, um diesen vollumfänglich zu integrieren.
  • Neben verschiedenen Einstellungen zur Verwaltung und Integration des Spediteurs ist es auch, möglich die jeweiligen Dienstleistungen aus dem Portfolio des logistischen Partners zu hinterlegen. Diese können je nach Branche und Logistikdienstleister entsprechend unterschiedlich sein (z. B. Eil- und Standardservice im Versandhandel, 2-Personen-Handling im Möbelbereich, …) und in Dynamics 365 Supply Chain Management individuell gestaltet werden.

    Mit den Bewertungsprofilen kann die Basis geschaffen werden für die spätere Ermittlung des optimalen Dienstleisters einer Frachtsendung:

    – Dabei können mit dem Satzmaster Gebühren für Transportrelationen in Abhängigkeit des Gewichts eingestellt werden.



    – Im Transitzeitmodul können ergänzend dazu die Lieferzeiten der einzelnen Relationen in Abhängigkeit der logistischen Dienstleistungen verwaltet werden. Somit kann eine genauere Planung von Sendungen erfolgen.


    Verwendung im operativen Prozess

    Die entsprechenden logistischen Partner sowie die zugehörigen Dienstleistungen können dann im operativen Prozess in der Ladungsplanung einer entsprechenden Ladung zugewiesen werden.

    Diese Möglichkeiten bietet sich nicht nur für Outbound-Prozesse, sondern auch für die Inbound-Prozesse oder innerbetrieblichen Umlagerungen zwischen verschiedenen Standorten.

    Zusätzlich ist es hier möglich weitere Details zum einzelnen Transport und dem dafür eingesetzten Transportmittel zu hinterlegen.

    Mit Transportausschreibungen können nach der Auswahl des geeigneten Spediteurs die logistischen Ladungen an diesen übermittelt werden. Auf welchem Wege dies geschieht (Manuell / EDI) wurde bereits an den Standard-Einstellungen des Spediteurs festgelegt.

    Nach der erfolgreichen Durchführung von Transporten kann von Seiten des logistischen Partners wiederum der Transportstatus zu den einzelnen Lieferungen zurückgemeldet werden. Damit können Sie zeitnah Transparenz im eigenen Haus schaffen und eine Basis bilden für weitergehende vertriebliche Prozessschritte.

    Im Nachgang durchgeführter Transporte kann die Frachtrechnung des Spediteurs mit dem Frachtbrief abgestimmt werden. Abweichungen zwischen dem vom Tarifmodul ermittelten Frachtsatz und der tatsächlichen Frachtrechnung können dabei auf definierte Sachkonten gebucht werden.

    Frachtdokumente

    Neben der Möglichkeit der Einbindung von Spediteuren und deren Dienstleistungen bietet Dynamics 365 Supply Chain Management im Standard bereits verschiedene Berichte für Ihre logistischen Prozesse, wie z. B. den Frachtbrief („Bill of lading“) oder den Ladungslistenbericht („Load details“).

    Der Frachtbrief bildet dabei das Begleitpapier einer Warensendung.

    Der Ladungslistenbericht hingegen ist mehr eine detaillierte Einzelpositionsauflistung.

    Für eine noch tiefergehende Integration von logistischen Partnern baut Microsoft parallel die Kooperation mit Logistikdienstleistern aus. Hier können Sie mehr dazu erfahren.

    Die Spezialisten von Dynamicon unterstützen mit Ihrer langjährigen Erfahrung Handels- und Produktionsunternehmen verschiedener Branchen in der Optimierung und systemischen Abbildung Ihrer Prozesse für verschiedene Lieferketten in Dynamics 365 Supply Chain Management.

    Vereinbaren Sie gern ein Initialgespräch oder Workshop mit unseren Experten zu Ihren Anforderungen im Bereich Lieferkettenoptimierung.

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